Weihnachtlicher Zwischenruf

Engelmalen
Bild: Stefanie Schmidt

Dieses Weihnachtsfest wird anders sein. Die vertrauten Abläufe sind gestört. Dieses Jahr hat uns mit dem weltweiten Einbruch einer Lebens- und Gesundheitsbedrohung in unserem Alltag gehörig aus der Bahn geworfen. Wir sehnen uns nach guten Nachrichten.

Da kommt die Weihnachtsgeschichte gerade recht. Denn die Geburt Jesu in einem Stall ist nicht weniger „aus der Bahn geworfen“ und lebt trotzdem von einer guten Botschaft. Auch wenn es schwer vorstellbar ist, ausgerechnet an diesem Ort soll Frieden für die ganze Welt seinen Anfang nehmen, rufen die Engel in die Geschichte herein.

Überraschende Zwischenrufe können neue Sichtweisen eröffnen und Hoffnung machen. Was wird uns zugerufen? Dass wir die Kraft
eines friedlichen, solidarischen und liebevollen Miteinanders in dieser Krise neu finden werden? Ich meine, mit sorgfältigem Blick in den Alltag lässt sich davon etwas entdecken.

Das wünsche ich uns zum Weihnachtsfest und für das neue Jahr, dass wir auf solche Ermutigungen stoßen – im Dienst in Krankenhäusern, in Schulen und Kitas, in den Justizvollzugsanstalten, in Behörden, in Politik und Wirtschaft, in unserem ehrenamtlichen und politischen Engagement und nicht zuletzt in den Tagen mit unseren Familien und mit den Menschen, die uns besonders am Herzen liegen.

Ihr

Frank-Tilo Becher, MdL

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